Seit 40 Jahren das Herz hinter den Kulissen des Pestalozzi-Gymnasiums
Wer unsere Pesta kennt, kennt meist auch Gunar Löschner. Seit dem 1. Juli 1986 ist er an der Schule tätig. Im Juli dieses Jahrs konnte er auf 40 Dienstjahre zurückblicken. Zu diesem besonderen Jubiläum gratulierte ihm auch Bürgermeisterin Kerstin Schöniger.
Der heute 62-Jährige ist verheiratet, Vater von zwei Kindern und stolzer Großvater von vier Enkelkindern. Mit Rodewisch verbindet ihn fast sein ganzes Leben. So lebte er mit seiner Familie insgesamt 23 Jahre direkt in der Schule, erst als Heizer, dann als Hausmeister – und mit den Jahren wandelten sich die Aufgaben grundlegend. Heute begleitet er Handwerksfirmen und Wartungsarbeiten, kontrolliert Brandschutz- und Sicherheitseinrichtungen, kümmert sich um die Außenanlagen und erledigt unzählige kleine Reparaturen im Schulalltag.
Besonders ans Herz gewachsen ist ihm die Aula des Gymnasiums. Für ihn ist sie längst zu einer zweiten Heimat geworden. Ob Abiturprüfungen, Konzerte, Theateraufführungen, Schulveranstaltungen oder Feierstunden – ständig müssen Stühle gerückt, Bühnen aufgebaut oder Räume vorbereitet werden.
Trotz der Größe des Gebäudes kennt Gunar Löschner jeden Winkel. Zwischen fünf und sechs Kilometer legt er an einem normalen Arbeitstag zu Fuß zurück. Nach fast vier Jahrzehnten kennt er „seine“ Schule so gut, dass er oft schon beim Betreten merkt, wenn etwas nicht stimmt.
In der Pesta lernte Gunar übrigens auch seine spätere Frau kennen, die die Kantine leitete – eine Begegnung, aus der schließlich eine gemeinsame Zukunft entstand.
Besonders intensiv erinnert er sich an die Jahre 1992 und 1993, als aus der ehemaligen Schule das Pestalozzi-Gymnasium entstand. Eine weitere große Herausforderung war die umfassende Sanierung des Gebäudes zwischen 2005 und 2008.
An den Ruhestand denkt er derzeit noch nicht. Wer ihm zuhört, merkt schnell warum: Das Pestalozzi-Gymnasium ist für ihn längst weit mehr als nur ein Arbeitsplatz. Es ist ein Stück Zuhause geworden – seit mittlerweile 40 Jahren. Menschen wie er arbeiten oft im Hintergrund – und sind doch für das Gelingen des Ganzen unverzichtbar.
